| 100 Jahre NÜRBURGRING | Nürburgring-Contiturm 1970 |
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Unser fertiges Modell Auf dem Bildern hier unten ist nun das fertige Modell zu sehen. Bei der Verwendung auf einer Modellrennbahn ist der höhere Contiturm leider oftmals etwas hinderlich weil u.U. auch die Sicht auf das Renngeschehen eingeschränkt wird. Ich habe im Hinblick auf originalgetreuem Aussehen und Übersichtlichkeit auf der Modellrennbahn mit diesem Modell einen maximalen Kompromiss gefunden. Dennoch hat der Treppenhausturm eine Höhe von 52cm. Die Gesamthöhe mit Fahnenmasten beträgt 62cm. Verglichen mit dem bereits vor einigen Jahren auf meiner Webseite erschienenen einfaxcheren Modell ist die überarbeitete Version maßstäblich detailgetreuer und weist auch eine Ausgestaltung der Innenräume mit Reporterkabinen, technischen Schaltpulten und VIP-Bereich auf. Optische Schmankerl wie Innenbeleuchtung und beleuchtete Anzeigetafel sind optional machbar, aber nicht Bestandteil dieser Nachbauanleitung. Nahezu alle Teile dieses Modellgebäudes wurden aus Karton gefertigt. Für den Nachbau findet ihr alle Bauteile auf den in dieser Anleitung zu findenden PDF-Bauvorlagen sowie eine Liste der benötigten Baumaterialien. (Alle Vorlagen sind im DIN-A4-Format für den Ausdruck auf handelüblichen Tinten/Laserdruckern) |
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| Der Contiturm der 60/70er-Jahre, stellt in meinen Augen einen absoluten "Klassiker" unter den Gebäuden der Motorsportgeschichte dar. Er ist, genauso wie der Dunlopturm , auf vielen Plakaten und Fotos von Motorsportereignissen dieser Rennsportepoche zu sehen. |
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Plakat Eifelrennen 1969 |
Plakat 1966 |
Nürburgring-Zeitschrift 1970 |
Plakat 1971 |
Hier die Materialliste:
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Allgemeine Hinweise zum Nachbau: Alle Bauteile des Contiturmmodells sind auf 22 DIN-A4-Seiten (als PDF-Dateien) verteilt zu finden. Wir empfehlen alle Bauteile direkt auf einen ca. 200gr schweren matten DIN A4-Fotokarton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorfalzen. Die einzelnen Teile werden nach dem Falzen mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten. Um Stabilität bei den langen und schmalen Bauteilen zu erhalten wird der Korpus des Treppenhauses auf der Innenseite mit 3mm dickem Karton verstärkt. Genaueres erklärt sich in den einzelnen Schritten der folgenden Bauanleitung. Die Wandbauteile der technischen Räume werden in mehreren Lagen aufgebaut. Als Fensterscheiben verwende ich 0,8 bis 1mm dickes Plexiglas im DIN-A4-Format, das im Internet auf gängigen Webseiten zu beziehen ist. |
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Da der Contiturm ein recht langes Treppenhausteil und ein daran angesetztes Teil mit technischen Räumen besitzt,
habe ich das Modell so entwickelt das es aus zwei getrennt zu bauenden Teilen besteht. Diese beiden Bauteile habe ich derart konstruiert das
sich der rechte Teil (der mit den drei technischen Etagen) in den Treppenhausturm (mittels Laschen aus 3mm dickem Karton) einstecken läßt
und daher bei Bedarf auch wieder auseinandergenommen werden kann. Die Verbindung der Bauteile ist so stabil das ein Verkleben nicht erforderlich ist.
Der Vorteil dieses Aufbaus ist der, dass man auch nachträglich noch Veränderungen bei der Ausgestaltung
der drei Etagen vornehmen kann. Desweiteren läßt sich durch das Zerlegen ein Modell dieser Größe besser
transportieren (wenn nötig). Zusatzinfo: Bei meinem Turm habe ich die Verbindungslaschen und ebenso passend auf der Gegenseite die Aufnahmevorrichtung mit einem selbstklebenden Kupfertapebeklebt. Damit habe ich dann einerseits eine perfekte elektrische Steckverbindung herstellen und andererseits die "Verkabelung" absolut versteckt durch die Deckenplatten bis zur LED führen können. Im Inneren des Treppenhausturms habe ich dann ebenfalls mittels selbstklebendem Kupfertape die "Verdrahtung" zwischen den Etagen und auch bis zur Bodenplatte herstellen können. Daher werdet ihr bei manchen Fotos diese Kupfertapes sehen -Lasst euch aber bitte nicht abschrecken von dem erheblichen Aufwand, den ich dafür getrieben habe. Ihr könnt ja den unkoplizierteren Nachbau (ohne Beleuchtung) machen. Derjenige unter euch, den es jedoch interessiert eine Beleuchtung zu integrieren, wird anhand der Bilder an manchen Stellen die eine oder andere Anregung für die Umsetzung finden. |
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Bauanleitung: Diese Bauanleitung habe ich in fünf Bauabschnitte unterteilt:
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Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 1 bis 7) |
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Ich habe mir zum Probieren zwei Kartonstücke (Bild oben) zurechtgeschnitten, die exakt die gleiche Breite wie die später einzusteckenden Laschen haben... |
| ...und diese unmittelbar nach dem Zusammenkleben der drei Lagen probeweise eingesteckt. |
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Nun kann endlich die Frontwand auf die fertige rechte Seitenwand des Treppenhausturms aufgeklebt werden.
(Bild oben ganz links) Nach dem Trocknen des Klebers kann man das Gebäude zum ersten mal vorsichtig aufrichten um die gesamte Dimension einzuschätzen zu können. Im nächsten Schritt kann Bauteil A12 von Blatt 4 auf Verstärkungskarton (1mm dick) geklebt und wie auf dem Bild rechts zu sehen in die Rückseite des Turms eingeklebt werden. Wir fertigen anschließend zwei passende 3mm Kartonstücke (Bild oben ganz rechts) an um den unteren Teil des Turms einzukleben und damit wie auf dem Bild rechts zu sehen zu versteifen. |
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Von Seite 8 wird nun Bauteil A22 ausgeschnitten und (wie auf dem Bild rechts zu sehen) in den oberen Turmteil eingeklebt. |
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Anhand der Bauteile A20, A21 und A21a von Blatt 7 möchte ich euch zeigen, wie man relativ unkompliziert
sehr schmale Strukturen/Streben faltet und ausschneidet. Grundsätzlich werden alle zu knickenden Teile mit einem stumpfen
Gegenstand entlang der Knicklinien vorgefalzt. Die Bilder unten zeigen (von links nach rechts) wie
dazu vorgegangen wird.
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| Mehr stehenlassen als nötig... | ...knicken... | ...wieder zurück falten... | ...an den endgültigen Umrissen ausschneiden... |
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Die auf die zuvor beschriebene Art hergstellte Dachumrandung (Bauteil A20) kann jetzt auf den oberen Turmrand geklebt werden. Um einen dreidimensionalen Effekt bei den Lüftern des Klimagerätes (A21) zu erzielen, wird ein 1mm dickes Kartonstü mit den Abmessungen von Bauteil A21a zurechgechnitten. Die Öffnungen der Lüfter werden aus Bauteil A21 ausgeschnitten, auf den 1mm Karton übertragen und auch aus diesem ausgeschnitten. Die Schnittkanten der runden Öffnungen im 1mm-Karton werden mit Filzstift geschwärzt und dann Bauteil A21a von unten eingeklebt. Diese Kartonplatte wird dann in Bauteil A21 eingeklebt und auf der Rückseite nochmals mit entsprechenden Kartonplatten/Stücken ausgefült. Damit erhalten wir ein massives, mit Karton gefülltes Kästchen das wir dann sehr einfach in der mitte der Dachfläche aufkleben können. |
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| ...mit Kartonstücken auffüllen... | ...zukleben... | ...und ab auf das Dach... |
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Hier links findet ihr die PDF-Bauvorlagen (Seite 11 bis 15) |
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Sonderbauabschitt: Innengestaltung Bei der Recherche zu diesem Modell hatten wir das Glück auch Bildmaterial der Innenausstattung dieses historischen Gebäudes zu finden um uns ein realistisches Bild von der damaligen Technik und der Aufteilung der verschiedenen Bereiche machen zu können. Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht auch die kleinen Gegenstände wie z.B. Mikrofone, Schaltpulte, Schreibtischstühle, Trennwände der Sprecherkabinen und auch sogar Telefonapparate zu entwerfen. Vieles davon läßt sich sicher auch mittels 3D-Druck herstellen, aber ich möchte zeigen das es durchaus auch möglich ist solche Dinge aus Karton herzustellen Bevor wir jedoch mit der letzten Wand (Seitenwand) das Modell verschließen, haben wir die Gelegenheit noch relativ unkompliziert durch die offene Seite Teile der möglichen Innenausstattung einzubauen. Daher schiebe ich an dieser Stelle noch ein paar Detailierungsvorschläge ein. Diejenigen, denen diese Details zu aufwendig erscheinen, können diesen Bauabschnitt überspringen und direkt mit dem Einbau der Seitenwand fortfahren. |
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Auf den Seiten 16 und 17 sind alle Bauteile für die Innengestaltung der Techniketagen zu finden. |
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Fortsetzung Bauabschnitt B (Technikgebäude)... Nachdem die Inneneinrichtung eingebaut wurde, kann das Modell nun durch den Einbau der seitlichen Fensterwand geschlossen werden.... |
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| Für die restliche Fensterfront benötigen wir von Seite 11 die Bauteile A27, A28 und A29. Sie bilden wieder die Innenseite der Fensterfront/Rahmen und werden (wie bereits zuvor bei den anderen Fensterseiten beschrieben)mit doppelseitiger Klebefolie hinterklebt, ausgeschnitten und dann mit Acrylglas versehen. Bei Bauteil A29 (Bild oben links) wird der Teil mit den Tafeln nach so geknickt das er nach vorne (also in den späteren Raum hinein) ragt. Dadurch entsteht auf der Rückseite ein Kasten in den ganz zum Schluß die Anzeigetafel eingebaut werden wird. Bei Bauteil A27 und A28 (Bilder oben rechts) sind die schmalen Laschen entsprechend der Beschriftung nach vorne zu knicken. |
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Mit dem Einbau von Bauteil A28 wird die letzte Lücke der seitlichen Fensterfront verschlossen. (Bild links)
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Das Bild ganz links zeigt die Herstellung der Bauteile A40 und A41. Zusammen mit A44 werden diese drei Bauteile als erste Panels montiert. |
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Bauteil A43
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Bauteil A45
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Auf die gleiche Weise werden dann von unten nach oben die weiteren Verkleidungen/Panels angeklebt.
Hier links zu sehen die Verkleidungen der mittleren beiden Etagen mit den Bauteilen A43 und A45. |
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Terrasse / Brüstung
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Zum Schluß werden die Verkleidungen der Brüstung für die obere Besucherplattform,
bestehend aus den Bauteilen A46, A47 und A48 angeklebt.
Bis auf die Anzeigetafel ist der rechte Gebäudeteil nun fertig. |
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Bauabschnitt C: Anzeigetafel Hier rechts ist die Bauvorlage für die Anzeigetafel zu finden. |
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Bauteil C1
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Bauteil C2
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Einbau in die Seitenwand
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Zuerst wird Bauteil C1 (Anzeigetafel) ausgeschnitten und auf 3mm-Verstärkungskarton aufgeklebt.
Nach dem Ausschneiden des verstärkten Displays werden die Ränder schwarz mit Filzstift
eingefärbt. (Bild ganz links) Bauteil C2 (Bild links Mitte) wird ausgeschnitten und nach innen vorgeknickt. Passend zurechtgeschnittene Streifen (ca. 5mm breit) werden auf der Innenseite des"Kastens" eingeklebt. Das fertige Bauteil bildet einen flachen (6mm dicken Kasten) der innenliegende schmale Klebeflächen besitzt. Im Bild ganz links ist dieser Kasten in die Gebäudeöffnung der Anzeigetafel eingesetzt und an den innenliegenden Klebeflächen bereits mit Klebstoff bestrichen. Hier kann nun das zuvor fertiggestellte Bauteil C1 aufgeklebt werden. Nach dem Trocknen kann die gesammte Anzeigetafel beliebig herausgenommen werden. Auf diese Weise erhät man die Möglichkeit die Anzeigetafel ggf. später einmal gegen eine beleuchtete Tafel auszutauschen. Wer dies nicht benötigt kann den flachen Kasten mit der Anzeige auch fest einkleben. |
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Gedruckte Anzeige
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Aufgeklebte Ziffern
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Beleuchtetes Logo/Uhr
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Die drei Fotos links verdeutlichen das man mit geringem Mehraufwand ein noch realistischeres Aussehen der Anzeigetafel erzielen kann. Ganz links ist die Anzeige zu sehen, die lediglich aufgedruckt wurde. In der Mitte wurden die einzelnen Ziffern (auf Seite 20 der Vorlagen enthalten) zusätzlich auf 1mm-Karton aufgeklebt und plastisch herausgearbeitet. Das Foto ganz rechts zeigt eine andere Version bei der zusätzlich zu den aufgeklebten Ziffern das Contilogo und die Uhr von der Rückseite beleuchtet wurden. |
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Ich empfehle die auf dem mittleren Foto gezeigte (aufgeklebte Ziffern) Version nachzubauen um eine sehr
realistische Anzeige zu gestalten. Die einzelnen Ziffern (auf Seite 20 der Vorlagen enthalten) werden, wie auf dem nebenstehenden Foto zu sehen, zusätzlich auf 1mm-Karton aufgeklebt, ausgeschnitten und die Ränder dann mit Filzstift schwarz eingefärbt. Dann werden sie an den bereits auf dem Ausdruck der Anzeigetafel vorgesehenen Positionen aufgeklebt. Ich habe eine größere Menge der Ziffern als benötigt auf dem Vorlagebogen bereitgestellt womit ihr dann die Gelegenheit habt eine beliebige Zeit/Runden/Fahrernummer zu wählen. |
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Das Foto rechts zeigt einen weiteren kleinen Trick, mit dem ich einen realistischen 3D-Effekt bei den einzellnen Ziffern
der Anzeige erziele. Ganz links auf dem Bild befindet sich eine Ziffer wie sie sich durch das zuvor beschriebene Aufdoppeln auf 1mm-Karton und anschließendem einfärben der Ränder mit Filzstift ergibt. In der Mitte wurde Kittifix-Kartonkleber tropfenweise auf jeden Punkt der Anzeigeziffer (in der Realität sind dies Glühlampenköpfe) aufgebracht. Die Dosierspitzen der Kittifixflaschen erlauben es feine Tropfen auf die Kartonteile zu setzen. Wer es noch feiner haben möchte kann mittels einer Flasche, die mit einer feinen Kanüle versehen ist noch kleinere Tropfen aufbringen. Wenn der Kartonkleber durchgetrocknet ist wird er wieder transparent und die Oberfläche ist leicht gerundet (ganz rechts). |
3D-Effekt durch Klebertropfen
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Bauabschnitt D: Bodenplatte Hier rechts ist die Bauvorlage für die Bodenplatte zu finden. Sie besteht aus zwei Blättern. Auf dem ersten Blatt ist die Position des Contiturms bereits eingezeichnet. Er wird unsymetrisch auf die Bodenplatte gesetzt, da er auf der rechten Seite durch den Gebäudeüberhang mehr Gewicht hat. Das zweite Blatt enthält das Dekor der Bodenplatte als Dekorvorlage um die Beodenplatte rechts oder links noch zu verlängern. Beide Blätter enthalten zudem noch ein Stück Begerenzungsmauer für die Rückseite der Bodenplatte. Unmittelbar hinter dieser Mauer befand sich die Gegengerade der Start- Zielschleife. |
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Bodenplatte / Mauer
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Auf Seite 21 schneiden wir das Dekor der Bodenplatte aus. Die Knicklinien der Mauer werden vorgefalzt. Die Position des Treppenhausturmes ist bereits eingezeichnet. Um eine möglichst stabile und "wackelfreie" Bodenplatte für dieses statisch recht anspruchsvolle Modellgebäude zu erhalten, habe ich 3mm-Verstärkungskarton verwendet. Ich habe anhand des Bodendekors zwei Kartonplatten in der Breite 14cm zurechtgeschnitten und sie aufeinander geklebt. Die Länge des Dekors beträgt 27cm. Da ich jedoch eine göße (längere Boxengasse bauen werde, habe ich sie etwas verlängert. Hierzu ist eine zweite Seite mit einem Dekor ohne Turmposition auf Blatt 22 der Vorlagen vorhanden. Um den Treppenhausturm senkrecht positioniert zu bekommen (er hat ja unsymmetrisch mehr Gewicht auf der einen Seite) habe ich den inneren unteren Sockel des Treppenhausturms ausgemessen und einen 3mm-Kartonkasten angepaßt der knapp in den Rumpf hineingeschoben werden kann (siehe Bild rechts). Die genauen Maße müßt ihr leider selber ermitteln, da aufgrund von Bauteiltolleranzen bei euerem Turm Abweichungen auftreten können und der Kasten recht paßgenau sein sollte. Bei meinem Modell ist der Kasten 5,3cm x 8,3cm (Höhe 12cm). Meine Erfahrung zeigt, dass man ihn ruhig noch höher machen kann (bis zu 18cm ist vom Platz her möglich) um ein absolut geraden Stand zu erzielen. |
Kasten für Turm
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Kasten eingeklebt
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Kanten anstreichen
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Dekor aufkleben
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Nachdem der Kasten zur Aufnahme des Treppenhausturms eingeklebt wurde, wird das Bodendekor passend ausgeschnitten.
Die Kanten der Bodenplatte sollten vor dem endgültigen Aufkleben des Bodendekors mit grauer oder schwarzer Farbe
angestrichen werden. (Bild links Mitte)
Hinweis/Tipp: Wenn man eine dritte Lage 3mm-Karton unter die Platte klebt, erhält man eine Plattendicke von 9-10mm was der Schienenstärke der meisten Schienen verschiedener Hersteller enstpricht. |
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Für die Boxenmauer wir ein langer Streifen 3mm-Karton (2,65cm breit) zurechtgeschnitten. Da auf beiden Vorlagen
neben dem Bodendekor auch die Mauer (bediseitiges Dekor) enthalten ist, könnt ihr je nach Wunsch die Länge
der Mauer selber wählen.
Die Mauer wird auf den hinteren Rand der Bodenplatte aufgeklebt. |
Mauer bekleben...
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Mauer aufkleben...
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Der Treppenhausturm kann nun auf die fertige Bodenplatte aufgesteckt werden. Bei der Analyse diverser historischer Fotos ist uns klar geworden das der Gebäudeüberhang an der Hinterseite des Turms durch zwei Betonstützpfeiler abgefangen wurde. Dieses Detail wird nun im letzten Arbeitsschritt nachgebaut. |
| Als Material für die Betonstützpfeiler verwende ich Papierstiele wie man sie für die Herstellung von Cake-Pops verwendet. Man erhält sie beim Backzubehör in fast jedem Supermarkt im 20er-Pack für weniger als 3EUR. Sie werden exakt, anhand des auf der Bodenplatte stehenden, Treppenhausturms abgelängt. Da ich die Möglichkeit haben möchte das Gebäude zu Transportzwecken von der Bodenplatte abnehmen zu können, dürfen auch die beiden Säulen nicht fest eingeklebt werden. Sie müssen zumindest am oberen Ende (am Turmüberhang) nur eingesteckt sein. |
Streifen vorrunden...
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Anfang festkleben...
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mit Kleber bestreichen...
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schneckenförmig aufrollen...
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| Die Fotos oben zeigen wie bei der Herstellung der Säulen vorgegangen wird. Ich schneide aus grauem Tonkarton mir ca. 2mm breite Streifen zurecht. Durch das Ziehen über die Kante eines Metallineals wird der Kartonstreifen bereits automatisch vorgebogen (Bild ganz links oben). Zunächst wird am Ende des Streifens ein Tropfen Kleber aufgebracht und dieser ringförmig um den Stiel gewickelt (2. Foto oben), dabei aber nicht am Stiel festegeklebt. Nachdem der Kleber angetrocknet ist, wird der ganze Streifen (wie auf dem 3. Bild zu sehen) mit Klebstoff bestrichen und dann schneckenförmig aufgerollt. Auf dem Foto ganz links oben sind die fertigen Bauteile (Säulenfu&szig;) zu sehen. |
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Das Bild links zeigt wie die beiden Säulenfüße auf den unteren Teil der Säule aufgesteckt und dann von
oben festgeleimt werden. Die beiden anderen Teile werden das Gegenstück am oberen Ende der Säule bilden und an der Unterseite des
hinteren Gebäudeüberhangs platziert werden. Nach dem Durchtrocknen des Klebstoffes, werden alle vier Bauteile mit grauer Acrylfarbe angestrichen. (siehe Foto rechts) |
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Halterungen aufkleben...
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Säulen einstecken...
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Die beiden oberen Halterungen für die Säulen werden auf der Unterseite des Treppenhausturmüberhangs
aufgklebt (siehe Bild ganz links). Dabei bitte nur den aüßeren Rand der Halterung mit Kleber
bestreichen, damit die Säule später auch nur gesteckt (nicht festgeklebt) werden kann. Nach dem Trocknen des Klebers werden die beiden Säulen kopfüber in die Halterungen gesteckt und auf der Fußseite mit je einem Tropfen Klebstoff versehen (siehe Foto links). |
Säulen auf Bodenplatte einsetzen...
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Geschafft ! Auch wenn es viel Aufwand war, habt ihr ein weiteres Highlight der historischen Nürburgring-Gebäude für euere Carrerabahn fertiggestellt !!! Dieses Modell eignet sich mit der nur 14cm tiefen Bodenplatte durchaus auch zum Bau eines Dioramas der Nürburgring-Boxengasse. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit das seitliche Display z.B. gegen eine microcontrollergesteuerte Runden-/Zeitanzeige austauschen. Platz dafür ist zumindest vorhanden. Wenn man die Bodenplatte nach rechts erweitert, läst sich auch die damlige historische Boxenanlage daneben platzieren. Ihr merkt: Da gibt es noch viele Möglichkeiten Viel Spaß damit. |