100 Jahre NÜRBURGRING Nürburgring-Contiturm 1970

Schwierigkeitsgrad

Zeitaufwand
20 Std.
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(vereinfachtes und nicht so detailiertes Modell)
Bilder
(zusätzliche)
Maßstab



klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nürburgring-Contiturm 1970
Entwurf: Frank Rehberg

Geschichtliche Zuordnung:
Der erste (alte, gelbe) Contiturm wurde im Jahr 1965 durch einen neuen, architetonisch moderneren Turm abgelöst. Klare Linien und optisch ein dem Baustil der 60er angemessenes Erscheinungsbild zeichneten diesen neuen Turm seinerzeit aus. Beachtenswert war, dass der Treppenhausturm eine nur 7,8qm große Standfläche aufgewiesen hat (dem Platzmangel geschuldet). Neben dem 20m hohen Treppenhausturm bot der durch Spannbetonkonstruktion seitlich überhängende Gebäudeteil dennoch insgesamt 152qm Nutzfläche ausreichend Raum für Aufenthalt- und renntechnische Arbeitsräume. Bis auf die mittlere Etage waren die Räume rundum verglast und boten dadurch, wie auch die obere Besucherplattform, einen phantastischen Blick auf die Geschehnisse auf der Start-Zielgeraden. In der damaligen Zeit ungewöhnlich war auch die Vollklimatisierung der drei Etagen. Dies geschah auch aus Sicherheitsgründen, da keines der Fenster zu öffnen war um durch achtlos weggeworfene Zigaretten das Risiko von Bränden in der darunter befindlichen Boxenanlage zu vermeiden. Der Turm befand sich am Ende der ersten Boxenreihe, war jedoch im Gegensatz zum vorherigen Contiturm freistehend und hatte keine Verbindung zu den Boxengebäuden. Der Zugang zur Besucherterrasse auf der linken Seite der Boxendächer war daher seit dieser Zeit nur noch über eine zusätzliche eigene Treppe möglich.

Beim Neubau der GP-Strecke 1983 wurde das über 20 Meter hohe und 635 Tonnen schwere Gebäude um 13 Meter versetzt damit das Wahrzeichen als Teil des neuen Start- und Zielbereichs erhalten bleibt. Das Versetzen kostete fast eine Viertelmillion D-Mark. Die Aktion war damit aber immer noch günstiger als ein Abriss und ein anschließender Neubau. Der Continental-Turm war Anfangs, neben der Haupttribüne, auch Bestandteil der neuen GP-Strecke, wurde dann aber am 30. Oktober 2000 abgerissen.
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Unser fertiges Modell
Auf dem Bildern hier unten ist nun das fertige Modell zu sehen. Bei der Verwendung auf einer Modellrennbahn ist der höhere Contiturm leider oftmals etwas hinderlich weil u.U. auch die Sicht auf das Renngeschehen eingeschränkt wird. Ich habe im Hinblick auf originalgetreuem Aussehen und Übersichtlichkeit auf der Modellrennbahn mit diesem Modell einen maximalen Kompromiss gefunden. Dennoch hat der Treppenhausturm eine Höhe von 52cm. Die Gesamthöhe mit Fahnenmasten beträgt 62cm. Verglichen mit dem bereits vor einigen Jahren auf meiner Webseite erschienenen einfaxcheren Modell ist die überarbeitete Version maßstäblich detailgetreuer und weist auch eine Ausgestaltung der Innenräume mit Reporterkabinen, technischen Schaltpulten und VIP-Bereich auf. Optische Schmankerl wie Innenbeleuchtung und beleuchtete Anzeigetafel sind optional machbar, aber nicht Bestandteil dieser Nachbauanleitung.
Nahezu alle Teile dieses Modellgebäudes wurden aus Karton gefertigt. Für den Nachbau findet ihr alle Bauteile auf den in dieser Anleitung zu findenden PDF-Bauvorlagen sowie eine Liste der benötigten Baumaterialien. (Alle Vorlagen sind im DIN-A4-Format für den Ausdruck auf handelüblichen Tinten/Laserdruckern)
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Der Contiturm der 60/70er-Jahre, stellt in meinen Augen einen absoluten "Klassiker" unter den Gebäuden der Motorsportgeschichte dar. Er ist, genauso wie der Dunlopturm , auf vielen Plakaten und Fotos von Motorsportereignissen dieser Rennsportepoche zu sehen.
      Plakat Eifelrennen 1969
      Plakat 1966
   Nürburgring-Zeitschrift 1970
   Plakat 1971
Hier die Materialliste:
  • 26 Stk. A4(Foto)Karton (matt) mit mindestens 180 bis 220 g/qm
  • 10 Stk. dickeren 3mm A4-Karton zur Verstärkung der Wände und Bodenplatte(n)
  • 8 Stk. dickeren 1mm A4-Karton zur Verstärkung der Bauteile
  • 1 Stk. dickeren 2mm A4-Karton zur Verstärkung der Bauteile
  • 1 Stk. Overheadfolie A4 für die Trennwände der Sprecherkabinen
  • 2 Stk. Acrylplatten 25x20cm (Acrylglas 0.75mm transparent)
  • Klebstoff (z.B. Kittifix Allzweckkleber)
  • Klebstoff (z.B. Kittifix Kartonmodell-Bastelkleber) (Hier gibt es Klebertipps)
  • 4 Stk. doppelseitige Klebefolie A4
  • Acryl- oder Wasserfarbe (f¨r die Bemalung der Treppenkanten, Geländer, etc.)
  • 2 Stk. Papierstiele 3,5mm (für Cake-Pops)
  • Werkzeuge: Schere, Cutter, Lineal, Pinsel
Allgemeine Hinweise zum Nachbau:

Alle Bauteile des Contiturmmodells sind auf 22 DIN-A4-Seiten (als PDF-Dateien) verteilt zu finden.

Wir empfehlen alle Bauteile direkt auf einen ca. 200gr schweren matten DIN A4-Fotokarton auszudrucken und dann alle Teile entlang der Falzlinien vorfalzen. Die einzelnen Teile werden nach dem Falzen mit dem Cutter/Bastelmesser ausgeschnitten. Um Stabilität bei den langen und schmalen Bauteilen zu erhalten wird der Korpus des Treppenhauses auf der Innenseite mit 3mm dickem Karton verstärkt. Genaueres erklärt sich in den einzelnen Schritten der folgenden Bauanleitung. Die Wandbauteile der technischen Räume werden in mehreren Lagen aufgebaut. Als Fensterscheiben verwende ich 0,8 bis 1mm dickes Plexiglas im DIN-A4-Format, das im Internet auf gängigen Webseiten zu beziehen ist.

Da der Contiturm ein recht langes Treppenhausteil und ein daran angesetztes Teil mit technischen Räumen besitzt, habe ich das Modell so entwickelt das es aus zwei getrennt zu bauenden Teilen besteht. Diese beiden Bauteile habe ich derart konstruiert das sich der rechte Teil (der mit den drei technischen Etagen) in den Treppenhausturm (mittels Laschen aus 3mm dickem Karton) einstecken läßt und daher bei Bedarf auch wieder auseinandergenommen werden kann. Die Verbindung der Bauteile ist so stabil das ein Verkleben nicht erforderlich ist. Der Vorteil dieses Aufbaus ist der, dass man auch nachträglich noch Veränderungen bei der Ausgestaltung der drei Etagen vornehmen kann. Desweiteren läßt sich durch das Zerlegen ein Modell dieser Größe besser transportieren (wenn nötig).
Zusatzinfo: Bei meinem Turm habe ich die Verbindungslaschen und ebenso passend auf der Gegenseite die Aufnahmevorrichtung mit einem selbstklebenden Kupfertapebeklebt. Damit habe ich dann einerseits eine perfekte elektrische Steckverbindung herstellen und andererseits die "Verkabelung" absolut versteckt durch die Deckenplatten bis zur LED führen können. Im Inneren des Treppenhausturms habe ich dann ebenfalls mittels selbstklebendem Kupfertape die "Verdrahtung" zwischen den Etagen und auch bis zur Bodenplatte herstellen können. Daher werdet ihr bei manchen Fotos diese Kupfertapes sehen -Lasst euch aber bitte nicht abschrecken von dem erheblichen Aufwand, den ich dafür getrieben habe. Ihr könnt ja den unkoplizierteren Nachbau (ohne Beleuchtung) machen. Derjenige unter euch, den es jedoch interessiert eine Beleuchtung zu integrieren, wird anhand der Bilder an manchen Stellen die eine oder andere Anregung für die Umsetzung finden.
Bauanleitung:

Diese Bauanleitung habe ich in fünf Bauabschnitte unterteilt:
Bei jedem der Bauabschnitte habe ich die dafür benötigten PDF-Vorlagen zugefügt. Auf diese Weise ist es etwas übersichtlicher, denn dieses Modell besteht aus vielen Vorlagenseiten und Einzelteilen.

Bauabschnitt A: Treppenhausturm

Auch wenn ich alle Bauvorlagen in DIN-A4 anbiete, war es notwendig die Wände des Treppenhausturms aufgrund seiner Höhe von 52cm, zu "Stückeln".
Hier unten sind die ersten 7 Seiten für diesen Bauabschnitt zu finden.

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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 1 bis 7)


klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Leider ist das 52cm lange Treppenhausteil so groß, das ich es auf zwei A4-Seiten stückeln mußte. Zunächst wird aus 3mm dickem Verstärkungskarton der Umriss der Treppenhausseite ausgeschnitten. Auf den beiden nebenstehenden PDFs findet ihr dafür passende Schablonen S1 und S2 mit denen dann die Seitenwand inkl. aller Öffnungen für Türen, Fenster und Schlitze für die Steckverbindung auf den Karton übertragen könnt. (Falls ihr keine so große 3mm-Kartonplatte bekommt, müßt ihr auch diese aus zwei Stücken herstellen und die beiden Stücke auf der Rückseite z.B. mit einem 1mm-Kartonstück zusammenkleben) klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Auf Seite 1 und 2 findet ihr die Dekorflächen für die rechte Seitenwand (A1 und A3). Zusätzlich werden nun auch noch von Seite 5 die Türstürze (Bauteil A14) benötigt.

Wichtig: Die Breite des Verstärkungskartons muss etwas geringer sein, als die äusseren Dekorflächen (A1/A3). Dies hängt von der späteren Wandstärke der Front-/Rückwände ab, weil diese dann nach der Montage an den Kanten bündig abschließen sollen. In meinem Fall habe ich für die Front-/Rückwand einen Verstärkunskarton mit 1mm Stärke verwendet. Somit steht auf beiden Seiten Bauteil A1 und A3 je 1,3mm (1mm Karton plus Materialstärke des Dekors) vor bzw. der 3mm-Karton ist schmaler als die Außen-Dekore der Seitenwand.

Hinweis: bitte lasst euch nicht von den Fotos verwirren, auf denen nur 4 Schlitze für die Steckverbindung der beiden Gebäudeteile zu sehen sind. Die Bilder sind entstanden bevor ich mich entschieden habe der Stabilität wegen in jeder Etage eine Steckverbindung einzubauen. Auf den PDFs und Schablonen sind alle 8 Schlitze vorgesehen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Als Vorbereitung werden alle Kanten der 3mm dicken Kartonbauteile mit weißer Acrylfarbe angemalt; ebenso die Fensterwngen der kleinen oberen Fenster. Hintergrund dafür ist das die Wände später direkt "auf Stoß" aneinander geklebt werden und durch die Farbe verhindert wird das graue Pappe an den Kanten durchscheinen kann. Wir kleben jetzt die 4 Türstürze in die entsprechenden Öffnungen ein. Anschließend wird dann das obere Wanddekor der linken Treppenhausaussenwand aufgeklebt. Beim bekleben solch großer Flächen ist es etwas schierig da einerseis der Klebstoff schnell trocknet und andererseits das Dekorbauteil exakt positioniert werden muss damit die Türausschnitte auch genau passen. Bei solchen Klebevorgängen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es ratsam ist einerseits einen Klebstoff mit nicht zu großem Wasseranteil (z.B. Kittifix Allzeckkleber) zu verwenden und andererseits das dickere Bauteil (in diesem Fall der 3mm-Karton) mit Klebstoff einzustreichen, um ein verformen der Dekorfläche zu vermeiden. Die Laschen der Türzargen werden dann auf der Rückseite (Bild rechts) ebenfalls angeklebt. klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Auf die gleiche Weise wird dann das untere Dekorteilstück der rechten Aussenseite aufgeklebt. Das 3mm dicke Kartonseitenteil ist nun vollständig mit dem Wanddekor beklebt.
(Bilder links)

Die Bauteile 17 und 18 (Türen) auf Blatt 7 werden großzügig ausgeschnitten und dann von der Rückseite passgenau in die Türöffnungen geklebt. Dabei bitte darauf achten das die Öffnungen der Steckverbindungen frei bleiben bzw. wieder freigeschnitten werden müssen.
(Bilde rechts)
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Vorderwand Treppenhausturm: Jetzt werden von Blatt 1 und 2 die Wanddekor-Bauteile A2 und A4 inkl. der Fensteröffnungen ausgeschnitten (Bild oben rechts). Die ausgeschnittenen Bauteile lege ich auf 1mm dicken Verstärkungskarton und verwende sie als Schablone um die Umrisse und Fenster auf den 1mm-Karton zu übertragen. Es ist ratsam zunächst einen Streifen in der gleichen Breite wie die Schablone aus dem Verstärkungskarton zurecht zu schneiden (er sollte ruhig länger als das Dekorstück sein um eine Überlappung zu erhalten. (siehe links oben). Sämtliche Kanten (Aussen und Fenster) werden mit passender weisser Acrylfarbe gestrichen, damit sie nachher nicht grau erscheinen.

Der Vertsärkungskarton wird nun flächig mit Allzweckkleber bestrichen und dann das Untere Wanddekor ausgeklebt.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Auf dem Bild links ist rechts das bereits fertige untere Stück der Vorderwand zu sehen. Ein ebenso breiter Verstäkrungskartonstreifen wird nun passend geschnitten (Bild links in der Mitte) - wieder etwas länger als erforderlich - und an das obere Ende des fertigen unteren Wandteils angelegt. Das Bauteil A2 (Bild links ganz links) dient nun als Schablone um (Bild rechts) die Positionen der Fensternischen einzuzeichnen. Anschließend wird wieder alles ausgeschnitten und die Kanten ebenfalls mit weißer Acrylfarbe gestrichen. klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nun kann auch der obere Teil des Wanddekors A2 auf den Verstärkungskarton aufgeklebt werden. (Bild ganz links). Das Bild daneben zeigt das Resultat.

Auf den Bildern rechts ist zu sehen wie die Bauteile A5 und A9 zurechtgeschnitten werden damit man sie dann von der Rückseite in die fertige Front einpassen bzw. kleben kann. Zur Stabilisierung der aneiandergeklebten Verstärkungskartonteile kann man auf der Rückseite noch einen weiteren Kartonstreifen über die "Schnittstelle" kleben.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Das Foto links zeigt die fertige Frontwand des Treppenhausturms.

Auf die gleiche Weise verfahren wir mit der Rückwand des Turms indem wir die Bauteile A11 und A13 von Blatt 4 sowie auf der Rückseite die Fenterbauteile A6 und A7 (Blatt 3) verwenden.
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Steckverbindung / Zwischenböden:
Es geht nun weiter mit einem Bauteil das für sehr viel Stabilität und Funktionalität bei diesem Modell sorgt. Insbesondere wenn ein Kartonmodell sehr hohe und schmale Elemente enthält, ist nicht nur die Verwendung von Verstärkungskarton sondern auch der Einbau von Stabilisierungselementen sinnvoll. Wie bereits erwähnt war es mir bei der Entwicklung des Gebäudes wichtig, dass sich die beiden Hauptbauteile (Treppenhausturm und Technikgebäudeteil) auch nach Fertigstellung noch unkompliziert mittels "Steckverbindung" trennen lassen. Hierzu habe ich mir einen Zwischenboden im Treppenhausturm einfallen lassen, der aus drei Lagen 3mm-Karton besteht in dessen mittlerer Lage Aussparungen sind, die eine ausreichend feste, aber auch wieder trennbare Verbindung schaffen.

Hier rechts findet ihr die Schablonen für die Bauteile der Steckverbindung. Die Schablone S3 wird je Steckverbindung doppelt benötigt und S4 einfach. Die Schablone S5 ist die Vorlage für die später benötigten Etagenböden des Technikgebäudes
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Auf dem Bild ganz links sind die Bauteile für einen Zwischenboden zu sehen inkl. der Schablone. Die 3 Lagen mit 3mm-Karton werden in der Reihenfolge S3, S4 und dann wieder S3 aufeinander geklebt. Dadurch entsteht ein "Sandwich" in dessen mittlerer Lage zwei Öffnungen entstehen in die dann die späteren Zapfen der Etagenböden des Technikgebäudeteils eingestect werden können. Auf dem ganz links gezeigten Bild ist oben ein fertiges "Sandwich" abgebildet. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass auf die Flächen der Aussparungen keinerlei Klebstoff gelangen darf.

Hinweis: Auf den Bildern ist noch in der Mitte der Zwischenböden ein weiteres rechteckiges Loch zu sehen. Dies ist nur notwendig falls ihr ggf. Kabel für eine Beleuchtung in den Turm einbauen möchtet. (Ich hätte sie im Nachhinein gar nicht gebraucht weil ich eine andere Methode zur Stromverteilung verwendet habe.)
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Ich habe mir zum Probieren zwei Kartonstücke
(Bild oben) zurechtgeschnitten, die exakt die gleiche Breite wie die später einzusteckenden Laschen haben...
...und diese unmittelbar nach dem Zusammenkleben der drei Lagen probeweise eingesteckt. klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten ...nachher wieder entfernen, falls doch Kleberückstände in die Öffnung gelangt sein sollten.

Dieses Bauteil muss nun insgesamt 4 mal auf die gleiche Weise hergestellt werden damit alle 4 Bodenplatten des Seitengebäudes eine passende Aufnahme im Treppenhausturm erhalten.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Mit Hilfe von Schablone S5 kann man nun bereits die 3mm dicken Kartonplatten der Etagenböden des Technikgebäudeteils zurechtschneiden (Bild links) und diese testweise in die Öffnungen der Zwischenböden einstecken. Hier hat man die Gelegenheit an den Einstecklaschen der Böden noch Anpassungen vorzunehmen bis alles exakt ineinander passt.

Die beiden Bodenplatten der mittleren Etagen (Bild rechts) erhalten an der Vorderseite noch einen Ausschnitt (hier wird später die Anzeigewand plaziert werden)
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klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten Hier links findet ihr die Seiten 8 bis 10 mit den Boden-/Deckendekor-Vorlagen für die Bodenplatten des Seitengebäudes. Auf Seite 10 sind die Dekore für die Unterseite des untersten Bodens und die Oberseite der Terrasse. Die Seiten 8 und 9 werden doppelt ausgedruckt (damit ist dann leider je ein Dekor zu viel da).

Die Bilder echts zeigen wie die Dekore für die Bodenplatten aufgeklebt werden. Sie sind etwas zu groß und müssen ggf. nach dem Aufkleben auf den 3mm-Karton der Bodenplatten angepasst werden.
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Nach der Fertigstellung der Bodenplatten und Gegenstücke des Treppenhausturms wird die Funktion der Steckverbindung getestet indem die Bodenplatten durch die Öffnungen der Treppenhauswand in die Zwischenböden eingesteckt werden. Hier haben wir nun noch einmal die Möglichkeit etwas an den Einstecklaschen nachzuarbeiten damit die Verbindungen wirklich locker ineinander passen. Die beiden Bilder rechts zeigen diesen Schritt.

An dieser Stelle sollte auch noch einmal getestet werden ob die Front-/Rückwand sich auch passgenau auf die Kanten der Zwischenböden des Treppenhausturms auflegen läßt. Wenn nicht, können wir jetzt noch Anpassungen an den Zwischenböden vornehmen.
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Nach den zuvor beschriebenen Anpassungen an den Zwischenböden und der Passprobe der Steckverbindungen werden die Zwischenböden vorsichtig an den Seitenflächen (wie auf dem Bild rechts zu sehen) mit Klebstoff bestrichen und unter Nutzung der Eingestecklaschen der Etagenböden an den endgültigen Positionen fixiert. Hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Klebstoff nicht in den Bereich der Steckverbindung gelangt um zu verhindern das sich die Teile später nicht mehr trennen lassen. Das Bild ganz rechts zeigt das ich kurz bevor der Klebstoff ganz abgebunden hat bereits die Etagenböden leicht aus der Steckvorrichtung gelockert habe um sicher zu gehen das kein Klebstoff dazwischen gelangt ist.

Hinweis: Auch hier nochmals der Hinweis, dass die Bilder etwas vom einfachen Modell abweichen, weil ich Strombahnen für die Integration der Beleuchtung bei meinem Modell zusätzlich verbaut habe.
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Nun kann endlich die Frontwand auf die fertige rechte Seitenwand des Treppenhausturms aufgeklebt werden. (Bild oben ganz links)
Nach dem Trocknen des Klebers kann man das Gebäude zum ersten mal vorsichtig aufrichten um die gesamte Dimension einzuschätzen zu können.

Im nächsten Schritt kann Bauteil A12 von Blatt 4 auf Verstärkungskarton (1mm dick) geklebt und wie auf dem Bild rechts zu sehen in die Rückseite des Turms eingeklebt werden. Wir fertigen anschließend zwei passende 3mm Kartonstücke (Bild oben ganz rechts) an um den unteren Teil des Turms einzukleben und damit wie auf dem Bild rechts zu sehen zu versteifen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Von Seite 8 wird nun Bauteil A22 ausgeschnitten und (wie auf dem Bild rechts zu sehen) in den oberen Turmteil eingeklebt.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Es geht nun weiter mit den Seiten 6 und 7 auf denen wir die Bauteile der beiden Dekorteile (A15 und A16) für die linke Turmseitenwand finden. Mittels der beiden Schablonen, die wir bereits für die 3mm-Verstärkung der rechten Seitenwand verwendet haben, schneiden wir den Verstärkungskarton für die linke Wand zurecht. Die beiden Dekorteile müssen wie auf dem Bild links zu sehen ausgeschnitten werden. Auch hier ist darauf zu achten, dass auf beiden Bauteile A15 und A16 je 1,3mm (1mm Karton plus Materialstärke des Dekors) vorstehen bzw. der 3mm-Karton schmaler als sein muß als die Außen-Dekore der Seitenwand.

Die Öffnung für die Eingangstür muss mit Hilfe des Dekorbauteils A15 auf den Verstärkungskrton übertragen und dann ausgeschnitten werden. Der Türsturz (Bauteil A14a) wird eingeklebt bevor letztlich das ganze untee Dekor aufgeklebt werden kann. Die Eingangstür (Bauteil A19) wird von der Rückseite eingeklebt.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nun läst sich die bereits zuvor fertiggestellte Rückwand nach einer erneuten Passprobe einkleben.

Der Treppenhausturm ist mit diesem letzten Schritt endlich fetiggestellt und kann probeweise aufgerichtet werden.
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Anhand der Bauteile A20, A21 und A21a von Blatt 7 möchte ich euch zeigen, wie man relativ unkompliziert sehr schmale Strukturen/Streben faltet und ausschneidet. Grundsätzlich werden alle zu knickenden Teile mit einem stumpfen Gegenstand entlang der Knicklinien vorgefalzt. Die Bilder unten zeigen (von links nach rechts) wie dazu vorgegangen wird.

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Mehr stehenlassen als nötig...   ...knicken... ...wieder zurück falten... ...an den endgültigen Umrissen ausschneiden...

Die auf die zuvor beschriebene Art hergstellte Dachumrandung (Bauteil A20) kann jetzt auf den oberen Turmrand geklebt werden.

Um einen dreidimensionalen Effekt bei den Lüftern des Klimagerätes (A21) zu erzielen, wird ein 1mm dickes Kartonstü mit den Abmessungen von Bauteil A21a zurechgechnitten. Die Öffnungen der Lüfter werden aus Bauteil A21 ausgeschnitten, auf den 1mm Karton übertragen und auch aus diesem ausgeschnitten. Die Schnittkanten der runden Öffnungen im 1mm-Karton werden mit Filzstift geschwärzt und dann Bauteil A21a von unten eingeklebt. Diese Kartonplatte wird dann in Bauteil A21 eingeklebt und auf der Rückseite nochmals mit entsprechenden Kartonplatten/Stücken ausgefült. Damit erhalten wir ein massives, mit Karton gefülltes Kästchen das wir dann sehr einfach in der mitte der Dachfläche aufkleben können.


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...mit Kartonstücken auffüllen...   ...zukleben... ...und ab auf das Dach...
Bauabschnitt B: Technikgebäudeteil

Das rechte Seitengebäude des Contiturmes ist der eigentliche Hauptteil des ganzen Modells. Er bot drei Plattformen, die rundum verglast waren sowie eine offene Besucherplattform des Obergeschosses. Sie bot Fotografen und Kameraleuten einen guten Überblick über die Start- und Zielgerade, das Geschehen an den Boxen, in der Südkehre sowie auf die Gegengerade und in der Nordkehre.

Die drei rundum verglasten Etagen mit diversen Technikeinrichtungen bieten bei einem Modell in dieser Dimension auch vollen Einblick auf die Inneneinrichtung. Daher lag es nahe diese ebenfalls sichtbar auszugestalten. Damit erhöht sich zwar der Aufwand erheblich,(sowohl kontruktionstechnisch als auch baugeschicklich) weil auch die Innenseiten der Wände und Fenster hergestellt und gebaut werden müssen.

Als i-Tüpfelchen wird sich dann die optionale Ausgestaltung anhand diverser kleiner Details erweisen. Hierbei müst ihr nach eigenem Ermessen mehr oder weniger Aufwand betreiben. Ich zeige hier das Maximum der Möglichkeiten.
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die PDF-Bauvorlagen
(Seite 11 bis 15)
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Dieser Bauabschnitt beginnt mit der Baureihenfolge von den Innenwänden zu den Außenwänden hin. denn auch wenn die beiden Gebäudeteile trennbar sind, werden die Innenseiten später kaum noch so zugänglich sein um z.B. die inneren Fensterrahmen zuletzt sauber einkleben zu können.

Wir fangen an mit der linken Seitenwand der drei Etagen (Bauteil A30 / Blatt 12). Auf der Rückseite werden drei Stücke doppelseitiger Klebefolie (siehe Bild ganz links) etwas größer als die Fensterausschnitte zurechtgeschnitten und aufgeklebt. Jetzt werden die Fensterausschnitte entlang der Innenkanten der Rahmen ausgeschnitten.

Für die Scheiben werden von der 0,75mm dicken Acrylplatte 4,5cm breite Streifen abgeschnitten und dann anhand Bauteil A30 in der Länge so gekürzt das sie exakt bis unter den Fensterrahmen passen. Auf die gleiche Weise wird dann auch mit Bauteil A31 verfahren.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Die Acrylglasscheiben werden mittels der doppelseitigen Klebefolie auf die Rückseite der inneren Fensterrahmen (A30) aufgeklebt. Da die 0,75mm dicken Scheiben nun auf der Wandfläche "auftragen", werden die entstanden Zwischenräume mit 1mm dickem Verstärkungskarton "aufgefüllt". (siehe Bild ganz links)

Die beiden fertigen Wandteile zeigt das Bild links.

Hinweis: Je nach Hersteller sind die Acrylglasscheiben u.U. mit einer Schutzfolie "bezogen". Hierbei ist es wichtig darauf zu achten sie möglichst lange auf den Scheiben zu belassen (um Fingerabdrücke und Kratzer darauf zu vermeiden), jedoch nicht zu vergessen sie vor der Montage zu entfernen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Von Seite 15 werden die Bauteile A37 und A38 je dreimal benötigt um die äußeren Fensterrahmen herzustellen. Wie bei den inneren Fensterrahmen wird hier ebenfalls passende doppelseitige Klebefolie auf der Rückseite der Fensterrahmenbauteile aufgeklebt und die Rahmen exakt ausgeschnitten.

Das Bild links zeigt Bauteil A31 auf dessen Außenseite die Fensterrahmen (Bauteile A38) aufgeklebt werden. Analog dazu werden dann auch auf Bauteil A30 die Fensterrahmen A37 aufgeklebt.

Da die beiden Fensterfronten der Vorder- und Rückseite identisch sind, kann auch mit Hilfe der Bauteile A32 (Fenster-Innenwand auf Seite 13) und dreimal A38 (Rahmen Fensteraußenwand) die Rückseitige Fensterwand hergestellt werden.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nach dessen Fertigstellung wird die linke Seitenwand wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen vorsichtig auf die 3mm starken Randflächen der 4 Etagenböden aufgeklebt. Der Klebstoff darf auf keinen Fall dabei an der Wand des Treppenhausturmes gelangen, da wir ja ein trennbares Gebaäudeteil erhalten wollen. An dieser Stelle ist es sehr wichtig die Etagenböden exakt parallel zueinander auszurichten. Dies sollte anhand eines Lineals ausgemessen und solange der Klebstoff noch nicht abgebunden hat nachjustiert werden. klicken um das Bild vergrössert zu erhalten
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Jetzt drehen wir das Modell um 90 Grad und montieren auf die selbe Weise die Frontfensterfäche.(Bild links)

Im Bild rechts ist zu sehen wie anschließend dann die rückseitige Fensterwand aufgeklebt wird.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Nachdem die Fensterfronten links und vorne montiert sind, wird ein ca. 1,5mm breiter Kartonstreifen hergestellt, der dann über die gesammte Kante der Front vom oberen Geländer bis zur unteren Kante aufgeklebt wird.(sieh Pfeil auf dem Bild links)
Auf diese Weise werden die Kanten der beiden aneinanderstoßenden Bauteile verbunden und gleichzeitig mögliche Ritze verschlossen.

Im Bild rechts zeigt den turm mit aufgeklebter Kante.
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Contiturm innen Sonderbauabschitt: Innengestaltung

Bei der Recherche zu diesem Modell hatten wir das Glück auch Bildmaterial der Innenausstattung dieses historischen Gebäudes zu finden um uns ein realistisches Bild von der damaligen Technik und der Aufteilung der verschiedenen Bereiche machen zu können. Ich habe sehr viel Zeit damit verbracht auch die kleinen Gegenstände wie z.B. Mikrofone, Schaltpulte, Schreibtischstühle, Trennwände der Sprecherkabinen und auch sogar Telefonapparate zu entwerfen. Vieles davon läßt sich sicher auch mittels 3D-Druck herstellen, aber ich möchte zeigen das es durchaus auch möglich ist solche Dinge aus Karton herzustellen

Bevor wir jedoch mit der letzten Wand (Seitenwand) das Modell verschließen, haben wir die Gelegenheit noch relativ unkompliziert durch die offene Seite Teile der möglichen Innenausstattung einzubauen. Daher schiebe ich an dieser Stelle noch ein paar Detailierungsvorschläge ein. Diejenigen, denen diese Details zu aufwendig erscheinen, können diesen Bauabschnitt überspringen und direkt mit dem Einbau der Seitenwand fortfahren.
klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten Auf den Seiten 16 und 17 sind alle Bauteile für die Innengestaltung der Techniketagen zu finden.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Reporterplatz 2. Etage:
Auf Seite 16 findet ihr fast alle Gegenstände und Elemente zur Innenausgestaltung. für den Reporterplatz der mittleren Etage werden die 3 Bauteile wie auf dem Bildern links zu sehen verwendet. Es müssen die Ausschnitte für die beiden Monitore in der Tischplatte hergestellt werden. Die Tischplatte und Tischbeine werden auf 1mm Karton verstärkt. Nach dem Falten der Seitenstege werden die beiden Monitore in die Tischplatte angepasst und eingelassen. Zur Verbesserung der Stabilität kann an der Rückseite ein quer angepasstes 1mm-Kartonstück eingeklebt werden.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Mikrophon:
Für die Mikrophone an den Reporterplätzen verwende ich einfachen, schwarz isolierten und ca. 0,6mm dicken Kupferdraht (z.B. aus einem Telefonleitungskabel). Das eigentliche Mikro besteht aus einer einfachen Bastelperle wie sie für die Herstellung von Kinderperlenketten verwendet werden. Die Perle wird auf den Draht aufgesteckt und mit einem Tropfen Alleskleber fixiert, sowie anschließend ggf. noch in eine Acrlfarbe eingetaucht um sie farblich zu gestalten. Solche Perlen findet man für wenig Geld im Großpack im 1-Euro-Shop (oder bei euren Kindern) ;-)

Für die fertigen Mikros werden dann mit einem Drehmel 1mm-Löcher in die Reportertischplatten gebohrt, in denen sie eingesteckt und mit Kleber von der Unterseite fixiert werden.
Telefonapparate:
Auf den Fotos der Inneneinrichtung der klassischen Nürburgringgebäude finden sich immer wieder die Telefonapparate der damaligen Zeit. Hierüber wurde zwischen Zeitnehmerhaus, Contiturm und den Streckenposten die komplette Kommunikation geführt. Ich gebe zu, dass man schon ein wenig verrückt sein muß wenn man diese winzigen Details im Maßstab 1:32 nachbauen möchte (erst recht wenn es aus Karton ist). Die Bilder rechts zeigen aber, dass durchaus ein akzeptables Resultat in Kartonbauweise geben kann. Ich habe daher auch ein paar dieser kleinen Details auf dem Bastelbogen gebracht (versucht es einfach mal).
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Reporterplätze untere Etage:
Die Reporterplätze der unteren Etage boten eine hervorragende Sicht in Richtung Start- und Zielanlage. Sie bestanden aus einem schmalen einfachen Tisch der sich über die gesamte seitliche Fensterfront erstreckte.

Die Bilder rechts zeigen wie die Tischbauteile von Blatt 16 zusammengebaut werden.
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TV-Reporterplätze (obere Etage):
In der oberen der drei Etagen des Contiturmes befanden sich die Sprecherkabinen der TV-Sender (damals gab es ja nicht viele). Auf dem Bildmaterial unserer Recherche sind 6 Sprecherkabinen und ein Bedienpult für die seitliche Anzeigetafel in dieser Etage zu finden. Auf Seite 17 habe ich den U-förmigen Tisch, Tischbeine und die Trennwände der Kabinen bereitgestellt. Der Tisch und die Tischbeine werden wieder auf 1mm dickem Karton aufgedoppelt um eine ausreichende Stabilität zu erzielen. Zur Erzielung eines besseren dreidimesionalen Eindrucks können die Notizbücher und Schreibblöcke gesondert ausgeschnitten und über die bereits aufgedruckten Teile geklebt werden. Auch hier ist es ratsam die Kanten vorher wieder schwärzen bzw. mit passendem Filzstift anzumalen.
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Trennwände:
Die drei nebenstehenden Fotos zeigen die Vorgehensweise beim Bau der Trennwände. Um die sehr schmalen und filigranen Rahmen der gläsernen Trennwände auszuschneiden, läßt man zunächst etwas mehr Material beim Ausschneiden stehen als endgültig erforderlich. Auf der Rückseite wird doppelseitige Klebefolie aufgeklebt und dann zunächst der innere Teil des Rahmens ausgeschnitten (Foto links). Die, ebenfalls etwas größer als benötigt, zurechtgeschnittene Overheadfolie wird jetzt auf der Rückseite aufgeklebt (Foto Mitte). Jetzt erst werden die äußeren Ränder der Trennwand vorsichtig ausgeschnitten. Das Bauteil ist auf dem Bild ganz rechts oben zu sehen (Sicht auf Rückseite). Das gespiegelte zweite Seitenteil der Trennwand wird auf der Rückseite mit doppelseitiger Klebefolie versehen und der Innenbereich der Rahmen ausgeschnitten. Dieses Bauteil muss nun exakt ausgerichtet auf die Rückseite des ersten Bauteils geklebt werden. Im letzten Schritt wird nun der äußere Rahmenrand der gesamten (dreischichtigen) Trennwand präzise entlang der Außenkanten abgeschnitten. Der Schlitz, der zum Aufstecken auf die Tsichplatte dient, kann nun noch ggf. etwas nachgearbeitet werden.
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Bedienpulte Sprecherplätze:
Die drei nebenstehenden Fotos zeigen die Vorgehensweise beim Bau der Bedienpulte, die auf jedem Tisch der Reporterplätz standen. Die Bauteile werden wie auf dem Bild ganz links zu sehen vorgefalzt und dann ausgeschnitten. Das Bild in der Mitte zeigt wie die Ränder umgefaltet und auf der Unterseite drei, verschieden breit angepaßte, Kartonstücke eingeklebt werden. Das Bauteil wird auf diese Weise komplette mit Kartonmaterial "gefüllt" und dadurch sehr stabil. Um die Bedienknöpfe der Pulte dreidimensionaler wirken zu lassen habe ich an diesen Stellen einen winzigen Tropfen Kartonmodellkleber aufgebracht (Bild ganz rechts) der transparent trocknet und anschließend erhaben auf der Oberfläche aussieht (unterstes Pult auf dem Bild zeigt es nach dem Trocknen)
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Bedienpult Anzeigetafel:
Die seitliche Anzeigetafel wurde von zwei Bedienpulten eines im Contiturm und ein zweites im Zeitnehmerhaus bedient). Die drei nebenstehenden Bilder zeigen den Bau dieses Bauteils. Um die sehr dünnen Strukturen wie z.B. Tischbeine falten zu können, läßt man auch hier zunächst etwas mehr Material beim Ausschneiden stehen als endgültig erforderlich ist. Nun wird der Karton geknickt und dann zum Ausschneiden wieder zurückgebogen. Der Zusammenbau ist relativ simpel, zumal der Tisch nur Vorderbeine besitzt. Die rückseitigen Beine sind im Modell nicht zu sehen und das Bedienpult wird später nur mit der hinteren Seite auf den Tisch geklebt.
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Einbau der Inneneinrichtung:
Nachdem wir nun alle Einzelteile der Inneneinrichtung fertiggestellt haben, kommen wir nun zur "Kür", dem Einbau ins Modell. Da wir das Bodendekor von Seite 8 doppelt ausgedruckt haben, ist noch ein Dekor davon übrig. Ich habe es verwendet um die fertigen Teile der Innenausstattung der oberen Etage darauf plazieren und das gesamte Teil dann am Stück in die offene Seitenwand einschieben zu können. Wir passen das Bodendekor dem Modell an bis es sich sehr leicht einschieben läßt. Dann kann im nächsten Schritt der U-förmige Tisch aufgeklebt werden. Zur Kontrolle wird nach jedem Schritt eine erneute Paßprobe vorgenommen. Im nächsten Schritt werden dann die Löcher für die Mikrofone gebohrt, eingesteckt und auf der Unterseite verleimt. Dann folgen Bedienpulte, Trennwände und Bedienkonsole der Anzeigesteuerung. Zu guter letzt werden, je nach Geschmack, noch ein paar Figuren an die Plätze gesetzt. Hinweis: Der Bau der Bürostühle wird gesondert beschrieben werden.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Die Fotos links zeigen die "Einblicke" in die fertige Innenausstattung nach dem fertigen Einbau. Die Ansicht wird sich später durch die noch einzubauende seitliche Fensterwand nur noch durch die Fenster bieten.

Auf Blatt 16 sind weitere Details wie z.B. Druckknopfmelder, verschiedene Wanduhren, Plakate, Notitzblöcke für die Tische u.v.m. zu finden. Diese werden z.B. an den Wänden der Innenräume angeklebt wie ihr auf nebenstehenden Fotos sehen könnt.
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Fortsetzung Bauabschnitt B (Technikgebäude)...

Nachdem die Inneneinrichtung eingebaut wurde, kann das Modell nun durch den Einbau der seitlichen Fensterwand geschlossen werden....
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Auf Seite 14 finden wir Bauteil A33 (Brüstung der Besucherterrasse). nachdem es sorgfätig ausgeschnitten wurde wird es, wie auf dem Foto ganz links zu sehen, passgenau an der oberen Kante der Besucherterrasse angeklebt. Für die Eckverbindung der Brüstung kleben wir einen passend zurechgeschnittenen und gefalteten Kartonstreifen auf beiden Seiten über die Kanten. (Bild rechts)
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Für die restliche Fensterfront benötigen wir von Seite 11 die Bauteile A27, A28 und A29. Sie bilden wieder die Innenseite der Fensterfront/Rahmen und werden (wie bereits zuvor bei den anderen Fensterseiten beschrieben)mit doppelseitiger Klebefolie hinterklebt, ausgeschnitten und dann mit Acrylglas versehen. Bei Bauteil A29 (Bild oben links) wird der Teil mit den Tafeln nach so geknickt das er nach vorne (also in den späteren Raum hinein) ragt. Dadurch entsteht auf der Rückseite ein Kasten in den ganz zum Schluß die Anzeigetafel eingebaut werden wird. Bei Bauteil A27 und A28 (Bilder oben rechts) sind die schmalen Laschen entsprechend der Beschriftung nach vorne zu knicken.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Die vorbereiteten/verglasten Bauteile A29 und A27 können nun eingebaut werden (Bild links)

Wir beginnen mit dem Bauteil A29 und passen ggf. nach einer Probe nochmal die Ränder an. Der nach innen hineinragende Anzeigekasten muß exakt in die dafür vorgesehene Aussparung der Bodenplatten der zweiten und dritten Etage passen. (Bild rechts)
Auf die gleiche Weise wird dann anschließend Bauteil A27 als innere Fensterfront der oberen Etage eingebaut.
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Mit dem Einbau von Bauteil A28 wird die letzte Lücke der seitlichen Fensterfront verschlossen. (Bild links)

klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Im nächsten Schritt geht es weiter mit dem Anbringen der äußeren Fensterrahmenteile der linken Seitenwand. Wir verwenden dafür die Bauteile A34, A35 und A36 von Seite 14. Sie werden (wie zuvor bei den anderen äußeren Fensterrahmen) mit doppelseitiger Klebefolie hinterklebt und sorgfältig ausgeschnitten, bevor sie dann exakt auf bereits montierten Aussenseiten der Arcylglasscheiben aufgeklebt werden.

Nachdem alle äußeren Fensterrahmen aufgeklebt sind, werden die Flächen der Zwischenräume mit passend zurechtgeschnittenen Kartonstücken ausgefüllt.(Bild rechts)
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klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten klicken um die Bauvorlagen als PDF zu erhalten Auf den Seiten 18 und 19 sind alle Bauteile für die Außenverkleidung (unterhalb der Fenster) bzw. Brüstung der Terrasse zu finden. Durch diese Verkleidungen erhält der Turm eine noch viel plastischeres Erscheinungsbild, weil die Fenster anschließend versetzt hinter der Brüstung sind (so wie beim Original).
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Die Verkleidungen/Panels sind ca. 3,1mm dick und werden mittels Verstärkungskarton der mit den Dekoren beklebt wird hergestellt. Die Obere Kante wird umgeknickt und auf die Kante geklebt damit der graue Verstärkungskarton nicht zu sehen ist und man eine glatte Fensterbank erhält. Damit sie exakt so breit wird wie der Verstärkungskarton dick ist, läßt man beim Ausschneiden ebenfalls mehr Material übrig als erforderlich und schneidet die Kante erst am fertig beklebten Bauteil (kopfüber plaziert) bündig von der Rückseite her ab. (Foto links)
Um zu vermeiden, dass man bei der Ansicht des Modells von unten die grauen Kanten des Verstärkungskartons sehen kann, habe ich diese vor dem Bekleben mit weißer Acrylfarbe bemalt.

Die Skizze links zeigt an welchen Stellen die Panels angebracht werden. Die Bauteile A43 sind identisch und werden "am Stück" hergestellt. Dabei ist es jedoch immer ratsam die genauen Abmessungen des fertigen Gebäudes zu kontrollieren, denn es kann aufgrund der Materialstärken durchaus zu Abweichungen kommen.
Schema 1 - grader Schnitt
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Schema 2 - 45-Grad Gehrung
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Beim Zuschnitt des 3mm dicken Kartons für die Panels ist gibt es zwei Methoden. Abhängig davon welche man wählt, variert die Länge des Verstärkungskartons. Die beiden Skizzen links sollen die beiden Optionen anhand von Bauteil A43 verdeutlichen.

Beim "geraden Schnitt" (Schema 1) muß die Breite des 3mm-Kartons (Bauteil V43) auf beiden Seiten um je 3mm verringert werden. Somit ist der Verstärkungskarton 6mm schmaler zuzuschneiden als die Breite von Bauteil A43.

Beim "45-Grad-Schnitt" (Schema 2) wird keine Anpassung erforderlich und die Breite des 3mm-Kartons (Bauteil V43) entspricht genau der Breite von Bauteil A43. Dieser Schnitt ist zwar relativ aufwendig, jedoch ist ein 45-Grad-Schnitt mit Hilfsmitteln durchaus eine Alternative.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Beim Bau des Modells habe ich mich für den 45-Grad-Schnitt entschieden. Henning hat dafür ein perfektes Hilfsmittel konstruiert, das ich in einem gesonderten Beitrag vorstellen werde.

Die beiden Bilder links zeigen anhand des Bauteils A43 wie die Herstellung der Panel mit dieser Methode erfolgt.

Anhand der Skizze (Schema 1) könnt ihr aber genauso die Verkeidungen/Panels zusammenbauen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Das Bild ganz links zeigt die Herstellung der Bauteile A40 und A41.
Zusammen mit A44 werden diese drei Bauteile als erste Panels montiert.
Bauteil A43
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Bauteil A45
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Auf die gleiche Weise werden dann von unten nach oben die weiteren Verkleidungen/Panels angeklebt.
Hier links zu sehen die Verkleidungen der mittleren beiden Etagen mit den Bauteilen A43 und A45.
Terrasse / Brüstung
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Zum Schluß werden die Verkleidungen der Brüstung für die obere Besucherplattform, bestehend aus den Bauteilen A46, A47 und A48 angeklebt.
Bis auf die Anzeigetafel ist der rechte Gebäudeteil nun fertig.
Bauabschnitt C: Anzeigetafel


Hier rechts ist die Bauvorlage für die Anzeigetafel zu finden.

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Bauteil C1
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Bauteil C2
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Einbau in die Seitenwand
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Zuerst wird Bauteil C1 (Anzeigetafel) ausgeschnitten und auf 3mm-Verstärkungskarton aufgeklebt. Nach dem Ausschneiden des verstärkten Displays werden die Ränder schwarz mit Filzstift eingefärbt. (Bild ganz links)

Bauteil C2 (Bild links Mitte) wird ausgeschnitten und nach innen vorgeknickt. Passend zurechtgeschnittene Streifen (ca. 5mm breit) werden auf der Innenseite des"Kastens" eingeklebt. Das fertige Bauteil bildet einen flachen (6mm dicken Kasten) der innenliegende schmale Klebeflächen besitzt.

Im Bild ganz links ist dieser Kasten in die Gebäudeöffnung der Anzeigetafel eingesetzt und an den innenliegenden Klebeflächen bereits mit Klebstoff bestrichen. Hier kann nun das zuvor fertiggestellte Bauteil C1 aufgeklebt werden. Nach dem Trocknen kann die gesammte Anzeigetafel beliebig herausgenommen werden. Auf diese Weise erhät man die Möglichkeit die Anzeigetafel ggf. später einmal gegen eine beleuchtete Tafel auszutauschen. Wer dies nicht benötigt kann den flachen Kasten mit der Anzeige auch fest einkleben.
Gedruckte Anzeige
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Aufgeklebte Ziffern
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Beleuchtetes Logo/Uhr
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Die drei Fotos links verdeutlichen das man mit geringem Mehraufwand ein noch realistischeres Aussehen der Anzeigetafel erzielen kann. Ganz links ist die Anzeige zu sehen, die lediglich aufgedruckt wurde. In der Mitte wurden die einzelnen Ziffern (auf Seite 20 der Vorlagen enthalten) zusätzlich auf 1mm-Karton aufgeklebt und plastisch herausgearbeitet. Das Foto ganz rechts zeigt eine andere Version bei der zusätzlich zu den aufgeklebten Ziffern das Contilogo und die Uhr von der Rückseite beleuchtet wurden.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Ich empfehle die auf dem mittleren Foto gezeigte (aufgeklebte Ziffern) Version nachzubauen um eine sehr realistische Anzeige zu gestalten.

Die einzelnen Ziffern (auf Seite 20 der Vorlagen enthalten) werden, wie auf dem nebenstehenden Foto zu sehen, zusätzlich auf 1mm-Karton aufgeklebt, ausgeschnitten und die Ränder dann mit Filzstift schwarz eingefärbt. Dann werden sie an den bereits auf dem Ausdruck der Anzeigetafel vorgesehenen Positionen aufgeklebt. Ich habe eine größere Menge der Ziffern als benötigt auf dem Vorlagebogen bereitgestellt womit ihr dann die Gelegenheit habt eine beliebige Zeit/Runden/Fahrernummer zu wählen.
Das Foto rechts zeigt einen weiteren kleinen Trick, mit dem ich einen realistischen 3D-Effekt bei den einzellnen Ziffern der Anzeige erziele.

Ganz links auf dem Bild befindet sich eine Ziffer wie sie sich durch das zuvor beschriebene Aufdoppeln auf 1mm-Karton und anschließendem einfärben der Ränder mit Filzstift ergibt. In der Mitte wurde Kittifix-Kartonkleber tropfenweise auf jeden Punkt der Anzeigeziffer (in der Realität sind dies Glühlampenköpfe) aufgebracht. Die Dosierspitzen der Kittifixflaschen erlauben es feine Tropfen auf die Kartonteile zu setzen. Wer es noch feiner haben möchte kann mittels einer Flasche, die mit einer feinen Kanüle versehen ist noch kleinere Tropfen aufbringen. Wenn der Kartonkleber durchgetrocknet ist wird er wieder transparent und die Oberfläche ist leicht gerundet (ganz rechts).
3D-Effekt durch Klebertropfen
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Bauabschnitt D: Bodenplatte


Hier rechts ist die Bauvorlage für die Bodenplatte zu finden. Sie besteht aus zwei Blättern. Auf dem ersten Blatt ist die Position des Contiturms bereits eingezeichnet. Er wird unsymetrisch auf die Bodenplatte gesetzt, da er auf der rechten Seite durch den Gebäudeüberhang mehr Gewicht hat. Das zweite Blatt enthält das Dekor der Bodenplatte als Dekorvorlage um die Beodenplatte rechts oder links noch zu verlängern. Beide Blätter enthalten zudem noch ein Stück Begerenzungsmauer für die Rückseite der Bodenplatte. Unmittelbar hinter dieser Mauer befand sich die Gegengerade der Start- Zielschleife.
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Bodenplatte / Mauer
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Auf Seite 21 schneiden wir das Dekor der Bodenplatte aus. Die Knicklinien der Mauer werden vorgefalzt. Die Position des Treppenhausturmes ist bereits eingezeichnet. Um eine möglichst stabile und "wackelfreie" Bodenplatte für dieses statisch recht anspruchsvolle Modellgebäude zu erhalten, habe ich 3mm-Verstärkungskarton verwendet. Ich habe anhand des Bodendekors zwei Kartonplatten in der Breite 14cm zurechtgeschnitten und sie aufeinander geklebt. Die Länge des Dekors beträgt 27cm. Da ich jedoch eine göße (längere Boxengasse bauen werde, habe ich sie etwas verlängert. Hierzu ist eine zweite Seite mit einem Dekor ohne Turmposition auf Blatt 22 der Vorlagen vorhanden. Um den Treppenhausturm senkrecht positioniert zu bekommen (er hat ja unsymmetrisch mehr Gewicht auf der einen Seite) habe ich den inneren unteren Sockel des Treppenhausturms ausgemessen und einen 3mm-Kartonkasten angepaßt der knapp in den Rumpf hineingeschoben werden kann (siehe Bild rechts). Die genauen Maße müßt ihr leider selber ermitteln, da aufgrund von Bauteiltolleranzen bei euerem Turm Abweichungen auftreten können und der Kasten recht paßgenau sein sollte. Bei meinem Modell ist der Kasten 5,3cm x 8,3cm (Höhe 12cm). Meine Erfahrung zeigt, dass man ihn ruhig noch höher machen kann (bis zu 18cm ist vom Platz her möglich) um ein absolut geraden Stand zu erzielen.
Kasten für Turm
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Kasten eingeklebt
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Kanten anstreichen
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Dekor aufkleben
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Nachdem der Kasten zur Aufnahme des Treppenhausturms eingeklebt wurde, wird das Bodendekor passend ausgeschnitten. Die Kanten der Bodenplatte sollten vor dem endgültigen Aufkleben des Bodendekors mit grauer oder schwarzer Farbe angestrichen werden. (Bild links Mitte)

Hinweis/Tipp: Wenn man eine dritte Lage 3mm-Karton unter die Platte klebt, erhält man eine Plattendicke von 9-10mm was der Schienenstärke der meisten Schienen verschiedener Hersteller enstpricht.
Für die Boxenmauer wir ein langer Streifen 3mm-Karton (2,65cm breit) zurechtgeschnitten. Da auf beiden Vorlagen neben dem Bodendekor auch die Mauer (bediseitiges Dekor) enthalten ist, könnt ihr je nach Wunsch die Länge der Mauer selber wählen.

Die Mauer wird auf den hinteren Rand der Bodenplatte aufgeklebt.
Mauer bekleben...
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Mauer aufkleben...
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klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Der Treppenhausturm kann nun auf die fertige Bodenplatte aufgesteckt werden.

Bei der Analyse diverser historischer Fotos ist uns klar geworden das der Gebäudeüberhang an der Hinterseite des Turms durch zwei Betonstützpfeiler abgefangen wurde. Dieses Detail wird nun im letzten Arbeitsschritt nachgebaut.
Als Material für die Betonstützpfeiler verwende ich Papierstiele wie man sie für die Herstellung von Cake-Pops verwendet. Man erhält sie beim Backzubehör in fast jedem Supermarkt im 20er-Pack für weniger als 3EUR. Sie werden exakt, anhand des auf der Bodenplatte stehenden, Treppenhausturms abgelängt. Da ich die Möglichkeit haben möchte das Gebäude zu Transportzwecken von der Bodenplatte abnehmen zu können, dürfen auch die beiden Säulen nicht fest eingeklebt werden. Sie müssen zumindest am oberen Ende (am Turmüberhang) nur eingesteckt sein.
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Streifen vorrunden...
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Anfang festkleben...
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mit Kleber bestreichen...
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schneckenförmig aufrollen...
Die Fotos oben zeigen wie bei der Herstellung der Säulen vorgegangen wird. Ich schneide aus grauem Tonkarton mir ca. 2mm breite Streifen zurecht. Durch das Ziehen über die Kante eines Metallineals wird der Kartonstreifen bereits automatisch vorgebogen (Bild ganz links oben). Zunächst wird am Ende des Streifens ein Tropfen Kleber aufgebracht und dieser ringförmig um den Stiel gewickelt (2. Foto oben), dabei aber nicht am Stiel festegeklebt. Nachdem der Kleber angetrocknet ist, wird der ganze Streifen (wie auf dem 3. Bild zu sehen) mit Klebstoff bestrichen und dann schneckenförmig aufgerollt. Auf dem Foto ganz links oben sind die fertigen Bauteile (Säulenfu&szig;) zu sehen.
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Das Bild links zeigt wie die beiden Säulenfüße auf den unteren Teil der Säule aufgesteckt und dann von oben festgeleimt werden. Die beiden anderen Teile werden das Gegenstück am oberen Ende der Säule bilden und an der Unterseite des hinteren Gebäudeüberhangs platziert werden.

Nach dem Durchtrocknen des Klebstoffes, werden alle vier Bauteile mit grauer Acrylfarbe angestrichen. (siehe Foto rechts)
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Halterungen aufkleben...
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Säulen einstecken...
Die beiden oberen Halterungen für die Säulen werden auf der Unterseite des Treppenhausturmüberhangs aufgklebt (siehe Bild ganz links). Dabei bitte nur den aüßeren Rand der Halterung mit Kleber bestreichen, damit die Säule später auch nur gesteckt (nicht festgeklebt) werden kann.

Nach dem Trocknen des Klebers werden die beiden Säulen kopfüber in die Halterungen gesteckt und auf der Fußseite mit je einem Tropfen Klebstoff versehen (siehe Foto links).

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Säulen auf Bodenplatte einsetzen...
klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten klicken um das Bild vergrössert zu erhalten Geschafft !
Auch wenn es viel Aufwand war, habt ihr ein weiteres Highlight der historischen Nürburgring-Gebäude für euere Carrerabahn fertiggestellt !!!

Dieses Modell eignet sich mit der nur 14cm tiefen Bodenplatte durchaus auch zum Bau eines Dioramas der Nürburgring-Boxengasse. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit das seitliche Display z.B. gegen eine microcontrollergesteuerte Runden-/Zeitanzeige austauschen. Platz dafür ist zumindest vorhanden. Wenn man die Bodenplatte nach rechts erweitert, läst sich auch die damlige historische Boxenanlage daneben platzieren.

Ihr merkt: Da gibt es noch viele Möglichkeiten
Viel Spaß damit.





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